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Impressum

Einleitung

 

Der Mensch unterscheidet sich von allen Lebewesen der Erde vor allem dadurch, dass er einen 18 Jahre lang dauernden, intensiven geistigen, emotionalen und körperlichen Reifeprozess durchlĂ€uft. WĂ€hrend dieser Zeit bleibt das Kind auf einen bestĂ€ndigen Ă€ußeren Zuspruch und auf eine UnterstĂŒtzung durch eine soziale Familien- und Gemeinschaftsorganisation angewiesen. Diese im Vergleich zu allen Tieren aufwĂ€ndige soziale Selbstorganisation, ermöglicht dem Menschen im Unterschied zu allen Tieren und Pflanzen eine besonders kreative, individuelle und freiheitliche Lebensgestaltung.

Vor ca. 5000 Jahren hat der Mensch innerhalb der neolithischen Revolution damit begonnen, Menschen in einer regelrechten Weise zu versklaven. DarĂŒber hat der Mensch eine widernatĂŒrliche Herren-Diener-Sklaven-Standeskultur in die Entwicklung gebracht, die bis heute die individuelle Selbstorganisation und die Gesellschaftsorganisation des Menschen in einer erheblichen Weise verzerrt. 


InhaltsĂŒbersicht


Einleitung

Kapitel 1

Die Entstehung der Sklaverei und

ihre Konsequenzen

 

  • Eine Kurzgeschichte der Sklaverei
  • Die wissenschaftliche Erforschung des SĂ€ugetiergehirns und die daraus resultierende Warnung vor einem krankhaften menschlichen Lustverhalten
  • Die Natur des Menschen
  • Die Folgen der Herren-Diener-Sklaven-Kulturkonstitution fĂŒr das allgemeine menschliche Verhalten

Kapitel 2

Der Fortschritt der Sklaverei innerhalb

der europÀischen Kulturgeschichte

bis heute

  • Die germanische Entwicklung
  • Die Frage der Sklaverei im Christentum
  • Die Entwicklung Europas ab 450 n. Chr.
  • Die Entwicklung des europĂ€ischen Rechts
  • Die Folgen einer dualistischen Entwicklung Europas hin zu einem religiösen und weltlichen Absolutismus
  • Die Reformation 
  • Der DreißigjĂ€hrige Krieg von 1618 bis 1648
  • Renaissance und AufklĂ€rung
  • Die Kosmogonie von Plato und Aristoteles und das Problem der idealistischen „ismus“ Bildungen
  • Die Französische Revolution 
  • Der Reichsdeputationshauptschluss
  • Die Preußischen Reformen
  • Die Industrielle Revolution 
  • Der Einfluss der Religion auf den Kapitalismus und auf die Industrielle Revolution
  • Die Revolution von 1848/49
  • Der „Fortschritt“ der „ismus“ Bildungen bis 1900 n. Chr.
  • Bismarck
  • Wilhelm II.
  • Die Weimarer Republik 
  • Hitler
  • Der amerikanische Wirtschafts- und Finanzadel und das 20. Jahrhundert

 

Kapitel 3

Die Auswirkungen der kulturellen Fehlentwicklung

auf die heutige Kultursituation

  • Die Entstehung einer industriellen Megamaschine im 19. Jahrhundert
  • Die neoliberale Neuauflage eines „liberalen“ Kapitalismus Ende des 20. Jahrhundertsr
  • Nachwort

Anhang

  • Quellenangaben und weiteres Hintergrundwissen zu den jeweiligen Themen

 

BuchauszĂŒge

 

Einleitung

Der Mensch unterscheidet sich von allen Lebewesen der Erde vor allem dadurch, dass er einen 18 Jahre lang dauernden, intensiven geistigen, emotionalen und körperlichen Reifeprozess durchlĂ€uft. WĂ€hrend dieser Zeit bleibt das Kind auf einen bestĂ€ndigen Ă€ußeren Zuspruch und auf eine UnterstĂŒtzung durch eine soziale Familien- und Gemeinschaftsorganisation angewiesen. Diese im Vergleich zu allen Tieren aufwĂ€ndige soziale Selbstorganisation, ermöglicht dem Menschen im Unterschied zu allen Tieren und Pflanzen eine besonders kreative, individuelle und freiheitliche Lebensgestaltung.

Vor ca. 5000 Jahren hat der Mensch innerhalb der neolithischen Revolution damit begonnen, Menschen in einer regelrechten Weise zu versklaven. DarĂŒber hat der Mensch eine widernatĂŒrliche und asoziale Herren-Diener-Sklaven-Standeskultur in die Entwicklung gebracht, die bis heute die individuelle Selbstorganisation und die Gesellschaftsorganisation des Menschen in einer erheblichen Weise verzerrt.

Das folgende Buch erörtert diese destruktive Entwicklung durch eine biologische und psychologische Aufarbeitung der menschlichen Kulturgeschichte. Vor allem die Entstehung einer neuen Form der Lohnsklaverei und  einer besonderen kulturellen Megamaschine durch die Industrielle Revolution, erweist sich heute in ihren Konsequenzen fĂŒr die menschliche Selbstorganisation als ĂŒberaus gefĂ€hrlich. Der Mensch hat seitdem einen fortschrittlichen Prozess einer globalen Machtkonzentration vollzogen, der zunehmend die natĂŒrlichen Interessen des Menschen und die Interessen der Natur der Erde außer acht lĂ€sst und alles Lebendige zu einem bloßen Mittel fĂŒr einen fragwĂŒrdigen Zweck reduziert.

 

Kapitel 1

Die Entstehung der Sklaverei

und ihre Konsequenzen

 

Eine Kurzgeschichte der Sklaverei (TeilauszĂŒge)

Durch die moderne Geschichtsforschung wissen wir, dass die Geschichte der „1.Welt“ eine kulturelle Entwicklungslinie zu den ersten Hochkulturen in Mesopotamien und Ägypten aufweist. Die Entwicklung der ersten Hochkulturen konzentrierte sich jeweils auf die fruchtbaren Landstriche entlang des Nil, des Euphrat und der Tigris. Um ca. 3000 v. Chr. entstand dadurch in Ägypten eine erste Königsherrschaft mit einer autoritĂ€ren BĂŒrokratie. Um etwa die gleiche Zeit entstanden im Zweistromland Mesopotamien 12 autarke Stadtstaaten, die jeweils von Patriziern und Priestern beherrscht wurden.

Dieser Entwicklung war eine neolithische Revolution vorausgegangen, durch welche der Mensch zum ersten mal dazu gezwungen war, seine einfache natĂŒrliche Lebensweise als JĂ€ger und Sammler in einer aktiven Weise zu verĂ€ndern. Der fortschrittlich zunehmende Bevölkerungsdruck hatte zur Folge, dass fĂŒr den einzelnen Menschen immer weniger natĂŒrliche Ressourcen zur VerfĂŒgung standen und forderte neue Formen einer effektiveren menschlichen Selbstorganisation.

DarĂŒber entstand innerhalb der neolithischen Revolution eine erste Gartenkultur, die aufgrund der besonderen Beziehung der Frau zur Pflanzenwelt bis zur Ausbildung einer regelrechten Ackerwirtschaft matriarchal organisiert war. Daneben entwickelten sich vor allem im asiatischen Raum eigenstĂ€ndige patriarchale Nomadenkulturen mit einer regulĂ€ren Zucht von Pferden und Ziegen, die aus der traditionellen mĂ€nnlichen Jagd nach Tieren hervorgegangen war. Zudem entstand in den dafĂŒr geeigneten Lebensgebieten eine höhere Jagdkultur durch den Einsatz von effektiveren Waffen und durch eine gemeinsame Jagd auf grĂ¶ĂŸere Tiere. 1

Die Vermischung dieser neuartigen Formen der menschlichen Selbstorganisation fĂŒhrte in den sumerischen Siedlungsgebieten mit der Zeit zu einer autoritĂ€ren und patriarchalen Herrschaftskonstitution. Dabei begĂŒnstigte die fĂŒr die Nomaden selbstverstĂ€ndlich gewordene absolute Herrschaft ĂŒber die eigenen Tiere auch gegenĂŒber den Mitmenschen ein absolutistisches Herrschaftsverhalten. Dies hatte mitunter eine Versklavung von Menschen durch Menschen zur Folge, durch welche die Sklaven wie die Tiere vollstĂ€ndig entrechtet wurden. So entstanden mit der Zeit innerhalb der sich langsam aber sicher ausbildenden sumerischen Stadtstaaten absolutistische KulturstĂ€nde, die zur Konstitution einer genormten Herren-Diener-Sklaven-Standeskultur gefĂŒhrt haben.

Neben einer kommunalen Leitung durch ein Patriziertum, war vor allem eine starke stĂ€dtische Priesterschaft fĂŒr die sittliche Gestaltung der mesopotamischen Stadtstaaten maßgeblich. Die sumerischen Priester schufen eine reichhaltige Götterwelt mit vielen Göttern fĂŒr die verschiedensten Zwecke, so dass auch jeder Stadtstaat seinen eigenen Stadtgott hatte.2 Die Art der Einflussnahme der Priesterschaft auf die sittliche Regulierung des Kulturalltags verdeutlicht das folgende Zitat aus dem Buch „Meilenstein der Weltgeschichte“: 3 „Nach sumerischem Glauben hatten die Götter die Erdbewohner aus Lehm erschaffen, weil sie Sklaven brauchten, die sie bedienten. Wer es versĂ€umte sie zu verehren und gnĂ€dig zu stimmen, musste mit UnglĂŒck, Überschwemmungen, DĂŒrren, Pest oder ÜberfĂ€llen von den GebirgsstĂ€mmen rechnen. Und da die Sumerer in der Tat nicht selten von solchen Plagen heimgesucht wurden, lebten sie in stĂ€ndiger Furcht vor ihren Göttern. Das machte die Religion zu einer beherrschenden Kraft – und brachte den Tempeln gewaltige Vorteile. Man konnte den göttlichen Zorn nur abwenden, wenn man den Kornspeicher des Tempels mit reichlichen Gaben bedachte und den Befehlen der Priester Gehorsam leistete“.

Bereits in Mesopotamien wurde daher die religiöse Logistik einer priesterlichen Statthalterschaft Gottes auf Erden erfunden, um allen „einfachen“ Menschen eine chronische Angst vor schrecklichen göttlichen Bestrafungen einzuflĂ¶ĂŸen.

Im Laufe des 3. Jahrtausends v. Chr. entstand in den sumerischen Stadtstaaten ein straffer militĂ€rischer Organisationsapparat mit einem HeerfĂŒhrer. Die Bedeutung dieses HeerfĂŒhrers nahm mit der Zeit immer mehr zu, da die sumerischen Stadtstaaten regelmĂ€ĂŸig Kriege um die Wasserrechte gegeneinander fĂŒhrten. Dadurch entstand schließlich ein neuartiges Königtum in Mesopotamien, das die Konstitution der sumerischen Standeskultur in einer fortschrittlichen Weise bestĂ€rkt und verfestigt hat. In der Folge umfasste der Stand der Herrenmenschen den König und seine Hofbeamten, die Priesterschaft, reiche Gutsbesitzer und einflussreiche Kaufleute. Der Stand der Dienermenschen setzte sich aus Fischern, Bauern, Handwerkern, Schreibern und freien BĂŒrgern zusammen. Der Stand der Sklavenmenschen erledigte jeweils die niedrigen Arbeiten innerhalb der sumerischen Kultur.4

Die Situation der Sklaven in Mesopotamien verdeutlicht sich durch das folgende Zitat aus dem Buch Meilensteine der Weltgeschichte, S. 27: „Die Sklaven mussten in den PalĂ€sten und Tempeln sowie auf großen LandgĂŒtern arbeiten. Manche waren ehemals freie BĂŒrger, die fĂŒr ein Verbrechen bĂŒĂŸten oder sich selbst, manchmal mit ihrer ganzen Familie, in die Sklaverei verkauft hatten, um die Forderungen der GlĂ€ubiger befriedigen zu können. Andere rekrutierten sich aus Kriegsgefangenen. TatsĂ€chlich ist das sumerische Schriftzeichen fĂŒr „Sklave“ aus den Zeichen fĂŒr „Mann“ und „Fremdland“ zusammengesetzt. Da jedoch die meisten KĂ€mpfe zwischen den einzelnen Stadtstaaten ausgetragen wurden, stammten die Gefangenen ĂŒberwiegend aus Sumer selbst.“

Im Zuge der modernen archĂ€ologischen Ausgrabungen wurden viele kleine Tontafeln gefunden, auf denen unter anderem der Preis eines sumerischen Sklaven mit 20 Sekel5 vermerkt war. Der Sklave kostete daher in Sumer genauso viel wie ein Esel oder ein Rind und konnte wahlweise fĂŒr 8 Sekel jĂ€hrlich gemietet werden. Diese Informationen ermöglichen es uns, das „Schicksal“ der Sklaven in Mesopotamien einigermaßen einzuschĂ€tzen und das Alter der regelrechten Versklavung von Menschen durch Menschen auf ca. 5000 Jahre zu veranschlagen.

 

Kapitel 2

Die Fortschritt der Sklaverei innerhalb der europÀischen

Kulturgeschichte bis heute

 

Die Frage der Sklaverei im Christentum (TeilauszĂŒge)

Wesentlich fĂŒr den wachsenden Erfolg des Christentums war von Beginn an eine „flexible“ Anpassung der christlichen Lehre an die traditionellen Gepflogenheiten der Völker. So war bereits in der frĂŒhen Entwicklung des Christentums eine Befreiung von den jĂŒdischen Traditionen der Beschneidung, der Kleidervorschriften und der Speisevorschriften erfolgt. Eine wichtige Voraussetzung fĂŒr die AnpassungsfĂ€higkeit des katholischen Christentums an das Römische Reich bestand in der Tatsache, dass der jĂŒdische und christliche Gott gegen die Sklaverei nichts einzuwenden hatte. Dies wird vor allem durch die ursprĂŒnglichen 10 Gebote deutlich: „Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat. An ihm darfst du keine Arbeit tun, du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Rind, dein Esel und dein ganzes Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Dein Sklave und deine Sklavin sollen sich ausruhen wie du.“ Auch durch ein weiteres Gebot finden wir die Sklaverei in der jĂŒdisch/christlichen Tradition verankert: „du sollst nicht nach der Frau deines NĂ€chsten verlangen und du sollst nicht das Haus deines NĂ€chsten begehren, nicht sein Feld, seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel, nichts, was deinem NĂ€chsten gehört“.

Die Sanktionierung der Sklaverei, die fĂŒr das frĂŒhe Christentum selbstverstĂ€ndlich war, wurde durch die Haltung vieler wichtiger christlicher GlaubenstrĂ€ger bestĂ€tigt und bestĂ€rkt. So finden wir bei Moses 21,20-21 die folgende Regel: "Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlĂ€gt mit einem Stock, dass sie unter seinen HĂ€nden sterben, der soll dafĂŒr bestraft werden. Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafĂŒr bestraft werden, denn es ist sein Geld". In Tim 6.1 finden wir folgende Aufforderung: „Alle die als Sklaven unter Joch sind, sollen ihren Herren aller Ehre wert halten".

Auch Paulus schreibt im Philemonbrief (Philem V 13 ff), dass er einen Sklaven, den er zum Diakon weihte und der ihn um FĂŒrsprache bei seinem Herrn bat, wieder zu seinem Herrn zurĂŒckschickte, mit der ErklĂ€rung, dass aus der Bekehrung des Sklaven zum Christentum keine Forderung nach Freilassung erfolge. „Der Sklave sei seinem Herrn im Evangelium gleichgestellt, aber eben nur da“.

Weder im weströmischen Italien noch im oströmisch-griechischen Konstantinopel hörte die Sklaverei wĂ€hrend des gesamten Mittelalters auf, vielmehr ergab sich ein reger Sklavenhandel auf den großen italienischen HandelsplĂ€tzen, in SĂŒdrussland und auf der Krim. Vor allem die Bewohner des Kaukasus (Mingrelier, Georgier), wie auch TĂŒrken, Araber, Neger, Russen, Bosniaken, Serben, Bulgaren, Albanesen und Griechen wurden dabei in einer regelrechten Weise versklavt. (S.20)

Vorwiegend im KĂŒstenbereich Italiens, aber auch im Landesinneren wurden in nahezu allen italienischen Volksschichten, vom Kaufmann ĂŒber den Arzt bis hin zur Geistlichkeit, Sklaven gehalten. Der entsprechende Sklavenhandel in Italien wurde ĂŒberwiegend ĂŒber die SeestĂ€dte, Genua, Florenz und Venedig abgewickelt, so dass wir noch heute sorgfĂ€ltig ausgearbeitete Sklaven-KaufvertrĂ€ge des 13. bis 15. Jahrhunderts bestaunen können, die einen Anhaltspunkt ĂŒber die Art und den Umfang des Sklavenhandels in Italien bis in die Neuzeit geben. Unter diesen VertrĂ€gen finden wir auch den Kaufvertrag vom 26. Juni 1381 von Pietro Chozato, Priester an der Kirche des heiligen Gervasius in Venedig, der Pietro Pensaben, Priester an der Kirche des heiligen Rafael in Venedig die 28 jĂ€hrige Sklavin Marta fĂŒr 30 Dukaten verkaufte. (S.43)

1487 erhielt Papst Innozenz VIII. von der spanischen Königin das Geschenk von 100 maurischen Sklaven, die nach der Eroberung Malagas versklavt worden waren. Die 100 Sklaven trafen am 3. Februar 1487 in Rom ein und wurden dem Papst am 4. MĂ€rz prĂ€sentiert. Die „meisten“ der 100 Sklaven ĂŒberreichte der Papst KardinĂ€len und anderen hochgestellten Persönlichkeiten als Geschenk. (S.44)

1452 erließ Papst Nikolaus V die pĂ€pstliche Bulle „Dum Diversas“. Mit dieser Bulle gestattete Papst Nikolaus V. dem portugiesischen König Alfons V., alle Sarazenen, Heiden und „Feinde Christi“ zu bekriegen und zu unterwerfen, ihre Besitzungen zu berauben und sie zu Sklaven zu machen. 1454 erweiterte die Bulle „Romanus Pontifex" die Rechte König Alfons um das Recht der Versklavung von Schwarzafrikanern. Die beiden pĂ€pstlichen Bullen markierten den Beginn eines professionellen Sklavenhandels mit Schwarzafrikanern, der Ende des 17. Jahrhunderts zu einer BlĂŒte kommen und bis 1830 die Zahl von mehr als 12 Millionen gehandelter Sklaven erreichen sollte

 

Die Entwicklung des europĂ€ischen Rechts (TeilauszĂŒge)

Dem römischen Recht war jedoch durch die Einbindung der vielen römischen Sklaven in die alltĂ€glichen RechtsgeschĂ€fte eine Achillesferse entstanden. Obwohl den Römern das Naturrecht durchaus ein Begriff war, erfanden die Römer die neue Rechtsprechungs-Grundlage „positives Recht vor natĂŒrlichem Recht“, wodurch dem staatlich verfĂŒgten Recht grundsĂ€tzlich mehr Gewicht beigemessen wurde als den Naturrechten des Menschen.

Wir können daher das „positive“ Recht als eine â€žĂŒbernatĂŒrliche“ und willkĂŒrliche Rechtsetzung durch den Staat begreifen, die grundsĂ€tzlich mehr Gewicht hat als das Recht, das allen Lebewesen von Natur aus zusteht.

Die römische Rechtsprechungs-Grundlage wird auch heute noch angewandt, so dass die allgemeinen Menschenrechte gegenwĂ€rtig nur den Status von Lippenbekenntnissen erreichen, da sie sich nicht gegen die „positive“ staatliche Rechtsetzung behaupten können. Der Selbstorganisation des Menschen ist durch die Erfindung des „positiven Rechts“ daher eine brisante Achillesferse entstanden, die vor allem durch die Entgleisungen der Rechtsprechung in den diktatorischen Kulturentwicklungen der Geschichte deutlich geworden ist.

 

Der amerikanische Wirtschafts- und Finanzadel und das 20. Jahrhundert

Ein calvinistisches Erbe bedeutete in der Regel eine Neigung zu einem besonderen Lerneifer und zu einem intensiven Streben nach Erfolg. Da die calvinistische Lehre den GlĂ€ubigen auf eine besonders drastische Weise an die Gnade Gottes ausgeliefert hat und dem GlĂ€ubigen nur den sicheren Anhaltspunkt belassen hat, dass alle KulturautoritĂ€ten von Gott auserwĂ€hlt sind, finden wir in der Kulturgeschichte der „1. Welt“ viele Beispiele fĂŒr ein starkes Streben der Calvinisten nach einer besonderen lehrenden, politischen oder wirtschaftlichen Stellung innerhalb ihrer Gesellschaft. Dies wurde vor allem durch die Geschichte der Calvinisten in der Schweiz, in Preußen, in der Niederlande, in SĂŒdafrika und in England deutlich.

Erst durch die ĂŒberaus erfolgreiche amerikanische Wirtschaftsgeschichte wurden auch die Schattenseiten eines besonderen calvinistischen Leistungsstrebens erkennbar, da viele amerikanische Potentaten die Neigung entwickelt haben, in ihrem Metier ein Monopol bzw. eine diktatorische Macht mit allen lauteren und unlauteren Mitteln zu verfolgen. Dadurch handelten sich viele der frĂŒhen amerikanischen Potentaten den Ruf eines „robber baron“ (RĂ€uber-Baron) ein. Da die Entwicklung von wirtschaftlichen Monopolstellungen fĂŒr das amerikanische Volk im Lauf der Zeit zu einem immer grĂ¶ĂŸeren Problem wurde, wendete PrĂ€sident Theodor Roosevelt Anfang des 20. Jahrhunderts ein bereits 1890 erlassenes Antitrust Gesetz in mehreren Verfahren gegen die amerikanischen „robber barons“ an. Dabei erregten vor allem die 1904 erfolgende Auflösung des Eisenbahn Trusts zwischen James J. Hill , E.H. Harriman und J.P. Morgan und das 1906 eingeleitete Anti-Trust Verfahren gegen den Standard Oil Konzern von John D. Rockefeller grĂ¶ĂŸeres Aufsehen.

 

Kapitel 3

Die Auswirkungen der kulturellen Fehlentwicklung auf die heutige Kultursituation


Die Entstehung einer industriellen Megamaschine im 19. Jahrhundert (TeilauszĂŒge)

Die wesentliche Motivation fĂŒr die absolute Fixierung der kapitalistischen Ökonomie auf die ProduktivitĂ€t und die EffektivitĂ€t hat sich bereits in der Anfangszeit der FabrikgrĂŒndungen im 19. Jahrhundert entwickelt. Damals wurde dietraditionelle Tauschhandels-Formel „Ware - Geld - Ware“ durch die neue „liberal-kapitalistische“ Tauschhandelsformel „Geld - Ware – Geld“ ersetzt. Mit der Verkehrung der traditionellen Tauschhandelsformel war nicht lĂ€nger das Wohl des Einzelnen und der Allgemeinheit Ziel des menschlichen Wirtschaftens, sondern das grenzenlose Streben nach Profit. Dadurch wurden nach und nach auch die Rohstoffe, die produzierten Waren und die Arbeitskraft des Menschen zu einem Mittel fĂŒr eine grenzenlose Gewinnsteigerung reduziert. Mit den destruktiven Folgen dieser „liberalen“ Profit- und Machtfixierung wird auch der heutige Mensch immer stĂ€rker konfrontiert.

Mit der Normalisierung der Fließbandproduktion wurden die Arbeitsaufgaben der Arbeiter auf immer weniger gleichbleibende TĂ€tigkeiten reduziert, so dass der Fließbandarbeiter problemlos gegen einen anderen Arbeiter ausgetauscht werden konnte. Dadurch entstand fĂŒr den Fließbandarbeiter ein besonderer Leistungsdruck, der dazu fĂŒhrte, dass viele Arbeiter auch eine den Geist abstumpfende und den Körper einseitig belastende Fließbandarbeit in Kauf nahmen, um ihr Überleben zu sichern. Die FĂ€higkeit zur masochistischen Selbstdisziplin war dabei fĂŒr den Arbeiter ein „Vorteil“, da sie ihm die Anpassung an einen widernatĂŒrlichen Arbeitstakt und an eine dauerhaft eingeschrĂ€nkte Bewegungsfreiheit ermöglichte.

Nachdem die Umstellung der Automobilproduktion auf das Fließband bei Ford ab 1913 zu einer explodierenden KĂŒndigungsrate der Arbeiter gefĂŒhrt hatte, fĂŒhrte Henry Ford unter der Bedingung einer moralisch einwandfreien LebensfĂŒhrung einen Tageslohn von 5 Dollar fĂŒr die von ihm anerkannten Arbeiter ein. Die Folge war, dass sich die betreffenden Arbeiter mit nur 3 Monatslöhnen ein eigenes Ford T-Automobil kaufen konnten.

Da Henry Ford nicht nur den Lohn drastisch erhöhte, sondern gleichzeitig auch die Arbeitszeit reduzierte, sank die KĂŒndigungsrate bei Ford schlagartig. Auch die Auseinandersetzungen mit den Arbeitern innerhalb der Fabrik reduzierten sich auf ein Minimum. Die Aussicht auf einen materiellen Reichtum und auf genĂŒgend Freizeit, um diesen Reichtum auch genießen zu können, ĂŒberwog den Unmut der Arbeiter ĂŒber die entfremdenden Arbeitsbedingungen am Fließband.

Diese Feststellung wurde fĂŒr den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutsam, da sich die Erkenntnis durchzusetzen begann, dass eine sozialistische Arbeitsorganisation in Verbindung mit einer patriarchalen WirtschaftsfĂŒhrung eine ganz erhebliche Steigerung der Wirtschaftsgewinne versprach. So kam es in Amerika bereits innerhalb der großen Wirtschaftskrise ab 1933 zur Einrichtung einer ersten Sozialversicherung und zu einer gesetzlichen Reduzierung der Arbeitszeit, durch die der spĂ€tere Aufbau einer Fließbandproduktion fĂŒr die RĂŒstungswirtschaft des 2. Weltkriegs relativ reibungslos und erfolgreich vonstatten ging.


Buchdaten

 

Taschenbuch

Die zweite Auflage des Buches (07.03.2022) umfasst 232 Seiten, hat die neue ISBN Nr. 978-3-75570-948-0 und ist fĂŒr 18,00 Euro in allen Buchhandlungen und in vielen Buch-Shops im Internet erhĂ€ltlich:

Sie erhalten das Buch mit einem kostenlosen europaweiten Versand und einer Lieferzeit von 3-5 Tagen durch den folgenden Buch-Shop

https://www.bod.de/buchshop/die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung-wolfg ang-hauke-9783755709480

Sie erhalten das Buch auch bei vielen großen HĂ€ndlern wie Thalia, Hugendubel und Amazon innerhalb von 3 bis 5 Tagen.

Als einer Alternative dazu gibt es die Autorenwelt, eine Gesellschaft im Verantwortungseigentum, die sich dem Autorenwohl verpflichtet hat. So erhalten die Autoren unter anderem eine Sonder-AusschĂŒttung fĂŒr alle dort bestellten BĂŒcher. Auch die Autorenwelt liefert das Buch in 3 bis 5 Tagen. Sie finden das Buch unter der folgenden Internetadresse.

https://shop.autorenwelt.de/products/die-geschichte-der-kulturellen-fehlentwicklung -von-wolfgang-hauke?variant=39877438111837

 

 E-Book

Das E-Book mit der ISBN 978-3-98646-016-7 ist fĂŒr 9,99 Euro in zahlreichen Buch-Shops erhĂ€ltich.

Zudem erhalten Sie das E-Book sowohl als E-Pub als auch in Form einer PDF Datei unter der folgenden Internetadresse:

 https://www.xinxii.de/wirtschaft-politik-574/gesellschaft-698/die-geschichte-der-kul turellen-fehlentwicklung-511248

 

Nachwort

Ohne ein geschichtliches Bewusstsein bleibt der Mensch ein relativ ohnmĂ€chtiges gesellschaftliches Wesen, da er die kulturelle Gegenwart nicht in einer ausreichenden Weise deuten kann. Dadurch bleibt er jeweils den Menschen in einer relativen Weise ausgeliefert, die eine geschichtliche Perspektive und ein Bewusstsein fĂŒr die konkreten Hebelmechanismen der kulturellen Gestaltung besitzen.

Wie wichtig eine ausreichende Kenntnis der Geschichte ist, erweist sich heute durch die gefĂ€hrlich gewordene natĂŒrliche germanische NaivitĂ€t, die auf eine Ă€ußerst tragische Weise zur Wirkung kommt. Tacitus, ein römischer Geschichtsschreiber, beschreibt die Germanen als sehr gesellige und gastfreundliche Völker, die einfache demokratische Ratsversammlungen in der Natur abhalten und die Natur im Allgemeinen so lieben, dass sie dort auch ihre religiösen Riten abhalten. Daher konnten die Germanen mit so großen StĂ€dten wie Rom ursprĂŒnglich auch nichts anfangen. Die spontane und stets arglose NaivitĂ€t der Germanen zeigt sich bis heute vor allem in Bezug auf die MentalitĂ€t der Römer als gefĂ€hrlich, da sich die Römer stets auf eine absolutistische und damit widernatĂŒrliche Weise organisiert haben. Bis heute ist das Kennzeichen der Römer ein absolutistisches MilitĂ€r, eine verĂ€ngstigende Machtideologie und eine zentralisierte Kultur geblieben. Diese Organisation haben die Römer vor allem von den Mesopotamiern, Ägyptern und Griechen ĂŒbernommen. Der Unterschied zwischen der römischen und der germanischen Selbstorganisation zeigte sich vor allem in der militĂ€rischen Organisation sehr deutlich, da es bei den Germanen nur einfache, auf Gegenseitigkeit gemĂŒnzte militĂ€rische Gefolgschaften gab, so dass die Teilnahme an einem Krieg fĂŒr den Germanen stets eine persönliche Entscheidung war. Im Gegensatz dazu war die römische MilitĂ€rorganisation von einem Ich-losen absolutistischen Gehorsam geprĂ€gt, wie wir ihn noch heute als Standard in den meisten Kulturen finden.

Die naturverbundene germanische NaivitĂ€t wurde von Karl dem Großen mit der Zwangskatholisierung der Germanen erstmals schwerwiegend verletzt und verzerrt. Wie naiv die Germanen von Beginn an in Bezug auf diese zwanghafte Katholisierung waren, wurde dadurch deutlich, dass die Kirchen in ganz Europa wie Pilze aus dem Boden sprossen. Nahezu jeder stĂ€dtische Verbund wollte eine eigene Kirche haben. Bis heute hat der Germane keine rechte Vorstellung davon, worauf er sich da eingelassen hat, da ihm nicht wirklich klar geworden ist, dass die römische Kultur eine unnatĂŒrliche und unmenschliche Kultur war und ist, dessen wesentliches Ziel in der absoluten Beherrschung allen Lebens lag und liegt - und koste es auch das Leben selbst. Diese fanatische, militĂ€risch untermauerte UnzurechnungsfĂ€higkeit wird den heutigen Menschen langsam aber sicher zu einer tragischen, weil völlig sinnlosen Lebensgefahr, da der römische Wille heute mehr denn je einen unbeugsamen Machtwillen „kultiviert“. Die entsprechende Konsequenz besteht fĂŒr alle Menschen darin, dass dieser absolutistische Machtwille sowohl die Natur der Erde als auch den Menschen in einer immer bodenloser werdenden Weise ĂŒberlastet und vergiftet.

Die natĂŒrliche germanische NativitĂ€t, die nach wie vor bei den deutschen Völkern sehr deutlich ausgeprĂ€gt ist, wird allen Betroffenen notwendig mehr und mehr zu einer tödlichen Achillesferse, da sie die Erkenntnis verhindert, dass das römische Wesen einen widernatĂŒrlichen Geist in sich birgt, in dem keine Vernunft und keine Empathie existiert, da dieser Geist vor allem einen absolutistischen Machtwillen transportiert. Erst wenn die „Germanen“ diesen krankhaften Geist als einen grundsĂ€tzlich wider die Natur gerichteten Geist erkennen, hat der heutige Mensch eine Chance auf eine Zukunft.

Das vorliegende Buch ist Teil einer Buch-Trilogie, die in den letzten 20 Jahren entstanden ist. Diese Trilogie setzt sich in einer eingehenden Weise mit der kulturellen Vergangenheit, mit den Problemstellungen der gegenwĂ€rtigen Kultursituation und mit den Möglichkeiten einer naturgemĂ€ĂŸen kulturellen Gestaltung fĂŒr die Zukunft auseinander:

1. Teil: Das Buch „Die Geschichte der kulturellen Fehlentwicklung – oder die Erfindung der Sklaverei und ihre Folgen“ beleuchtet die Vergangenheit der menschlichen Evolutionsgeschichte. Das Buch thematisiert den fundamentalen Widerspruch zwischen den natĂŒrlichen Anlagen des Menschen fĂŒr eine freiheitliche und soziale Gemeinschaftsorganisation und der Tatsache, dass der „Herrenmensch” den „einfachen" Menschen seit der Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur vor ca. 5000 Jahren in einer regelrechten Weise entrechtet und ausbeutet.

Zudem erörtert das Buch die Entwicklung der Standeskultur von der frĂŒhen Antike bis in die Gegenwart und konzentriert sich ab dem frĂŒhen Mittelalter auf die deutsche Kulturgeschichte. Auf diese Weise erschließt sich dem Leser nach und nach ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie und warum es zu den kulturellen Schwierigkeiten gekommen ist, mit denen der Mensch heute zu kĂ€mpfen hat.

2. Teil: Das Buch „2035 – Der Mensch schafft die Menschlichkeit ab – Eine berechtigte Warnung“ analysiert die gegenwĂ€rtige globale Kultursituation in einer ungeschminkten Weise und fĂŒhrt die immer mehr aus dem Ruder laufenden Kulturentwicklungen auf ihre jeweiligen Ursachen zurĂŒck. Dadurch kommt das Buch zu dem Schluss, dass die vor 5000 Jahren durch die Erfindung der Sklaverei entstandene Standeskultur beendet werden muss, da sie die zwischenmenschlichen Beziehungen auf eine grundsĂ€tzliche Weise vergiftet. Diese Vergiftung hat sich seit der Industrialisierung derart potenziert, dass der Mensch heute im Begriff ist, seine biologische ZurechnungsfĂ€higkeit zu verlieren. Es ist daher an der Zeit fĂŒr den Menschen, ĂŒber eine neue Kulturkonstitution nachzudenken, welche die soziale Natur des Menschen und das Leben auf der Erde in einer gebĂŒhrenden Weise respektiert.

Eine besondere Auswahl von ganzen Abhandlungen finden Sie unter der Internetadresse: www.2035-der-Mensch-schafft-die-menschlichkeit-ab.de

3. Teil: Das Buch „Die Befreiung von der Standeskultur - durch den natĂŒrlichen dritten Weg“ setzt sich mit den wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinander, die der Mensch fĂŒr die Umsetzung einer nachhaltigen natĂŒrlichen Gesellschaftsorganisation benötigt. Die Natur der Erde organisiert sich sowohl auf eine relative als auch auf eine heterarchische Weise, so dass der Mensch, der seit der Erfindung der Sklaverei eine absolutistische Hierarchie innerhalb seiner Gesellschaft verfestigt hat, im Grunde eine widernatĂŒrliche Selbstorganisation betreibt. Das Buch stellt daher die Konstitution der traditionellen Standeskultur zur Diskussion und erörtert den ideologischen und praktischen Weg, den der heutige Mensch gehen kann, um sich in Zukunft auf eine biologische Weise zu organisieren.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.die-befreiung-von-der-standeskultur.de

 

Das Buch „German Angst“

Das Buch „German Angst - Ihre geschichtlichen Wurzeln und ihre ideologische Aufarbeitung” ist ein Kind der Buch-Trilogie und beleuchtet ein besonderes Symptom der traditionellen Standeskultur: Die Entstehung einer ĂŒbernatĂŒrlichen Angst, die nicht nur die menschliche Seele, sondern auch den menschlichen Verstand lĂ€hmt. Davon waren und sind die deutschen Völker in einer besonderen Weise betroffen.

Die deutsche Geschichte ist durch 3 traumatische DreißigjĂ€hrige Kriege geprĂ€gt, die das Verhalten der Deutschen noch heute in einer erheblichen Weise prĂ€gen. Vor allem in kulturellen Krisenzeiten kommt dadurch in vielen Deutschen eine besondere „German Angst“ zum Vorschein, die dazu tendiert, sowohl die GemĂŒtsverfassung als auch das Denken in einer schwerwiegenden Weise zu beeintrĂ€chtigen.

Die German Angst hat sich bis heute durch die deutsche Erziehung generativ ĂŒbertragen, so dass es fĂŒr alle Betroffenen wichtig geworden ist, die Entstehungsgeschichte der German Angst auf eine gezielte Weise aufzuarbeiten. Das Buch bietet eine fundierte UnterstĂŒtzung fĂŒr diesen Prozess, so dass die German Angst durch ein neues, bewusstes Denken, FĂŒhlen und Handeln erheblich reduziert bzw. aufgelöst werden kann.

Einige AuszĂŒge des Buches finden Sie auf der Internetseite: www.german-angst.info